Katrin Askan - Aktuell

„Er ist an der Reihe, er tritt vor. Er hat den Mund bereits geöffnet, reißt ihn weiter auf. Die eine der beiden Frauen führt ein langes Wattestäbchen an sein Gesicht. Sie reibt damit über die Innenflächen der Wangen, schiebt es schließlich in ein dünnes Reagenzglas, das sie sofort verschließt. Die andere Frau nimmt es entgegen und klebt ein kleines Schild darauf. Sie stellt das Glas in eine Halterung zu den vielen anderen, die sich bereits darin befinden. Er dreht sich von ihnen weg, dem Hinterausgang zu."
Aus dem Kriminalroman: Aufs Spiel gesetzt. München, 2009.

Bislang erschienene Bücher:

 

Die Dinge des Lebens

Vater hatte mich gefragt, ob ich ihn haben wolle. Die weiße Taste sei leider abgebrochen, aber er funktioniere trotzdem, er habe es ausprobiert. Ich war sofort einverstanden. Und vergaß dann doch, ihn mitzunehmen. Monate später, bei meinem nächsten Besuch, musste er ihn mir zum Auto nachtragen, weil ich ihn wieder stehen gelassen hatte. [...]
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© Katrin Askan | Gestaltung: blickpunkt |x| 2004

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